Das Wappen von Reckershausen

 

Wappenbeschreibung

Unter schwarzem Schildhaupt, darin schreitender, rotbewehrter, gezungter, goldener Löwe, gespalten, vorn rot-silber geschacht, hinten in Gold ein schwarzes Schräggitter, belegt mit zwei gekreuzten schwarzen Berghämmern.

 

Wappenerklärung

Der Löwe weist auf die ehemaligen Landesherren, die Pfalzgrafen bei Rhein und Herzöge von Simmern. Reckershausen lag im ehemaligen Propsteigebiet von Ravengiersburg. Bis zur Auflösung des Stifts, Anno 1566, waren sie dessen Vögte und bis 1707, die Landesherren über die Probstei.

Das vordere Feld nimmt Bezug auf die "Hintere Grafschaft Sponheim", die im Ort zahlreiche "Hintersassen" und 19 "Hofreiten" besaß.

Das Schräggitter versinnbildlicht die Maschen eines Siebes. Siebmacherhandwerk und Siebhandel hatten in den vorigen Jahrhunderten eine große Bedeutung.

Die Berghämmer weisen auf den, in der Gemarkung, betriebenen Erzbergbau hin.

Der Wappenentwurf stammt von Willi Wagner aus Ohlweiler. Das Wappen wurde am 19. Februar 1990 durch den Gemeinderat beschlossen und am 1. Juni 1990 von der Bezirksregierung Koblenz genehmigt.


Quelle: Reckershausen im Wandel der Zeit