In eigener Sache: Erneut Umweltdelikte im Wald

In unserem Reckershausener Wald kam es in den letzten beiden Wochen erneut zu zwei illegalen Umweltdelikten:
 
So entsorgte am 25. März 2020 zwischen 9.30 Uhr und 11 Uhr eine Person ihren privaten Sperrmüll in unserem Wald. Exakt zu dieser Zeit hat ein Waldarbeiter einen blassgoldenen SUV mit Anhänger in der entsprechenden Waldgegend umherfahren sehen. Der Fahrer dieses Fahrzeugs ist tatverdächtig und wird gesucht.
 
Auf das zweite Delikt wurden wir am vergangenen Wochenende (30./31.03.)aufmerksam: Es handelt sich dabei um einen illegalen Bau in unserem Fichtenbestand an der „Langen Schneise“. Die Erbauer haben auch eine Feuerstelle angelegt... Die jungen Erbauer der Schutzwand haben sich bereits selbst gemeldet und entschuldigt. Ihnen war nicht bewusst, dass ihr Bau eine Ordnungswidrigkeit darstellt.
 
 
Umso wichtiger ist es uns, erneut darüber aufzuklären, dass solche Bauten oder gar das Anlegen von Feuerstellen nicht erlaubt sind! Auch die Entsorgung von Abfällen jeglicher Form (dazu zählen auch Pflanzenabfälle!) in Wald und Flur ist aus gutem Grund verboten und stellt kein Kavaliersdelikt dar. Müll in unseren Wäldern ist für das Ökosystem Wald weitaus problematischer als viele es vermuten und auf den ersten Blick vielleicht sichtbar ist. Jeder kann durch umsichtiges Verhalten dazu beitragen, unsere Natur sauber zu halten und so die biologische Vielfalt dieses wertvollen Lebensraums zu erhalten.
 
Hinweise und/oder die Mitteilung verdächtiger Beobachtungen zu der Sperrmüllablagerung vom 25. März sind weiterhin erbeten, um auch diesen Täter ausfindig zu machen. Falls Ihr etwas Verdächtiges beobachtet habt, meldet Euch bitte beim Ordnungsamt in Kirchberg oder unserem Reckershausener Ortsbürgermeister Christian Gehre.
 
Euer Gemeinderat!
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